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chronische Nasennebenhöhlenentzündung

Chronische Nasennebenhöhlenentzündung (chronische Sinusitis)

Die Nasennebenhöhlen sind Hohlräume im Gesichtsschädel und befinden sich neben (Kieferhöhle), über (Stirnhöhle) und hinter der Nase (Keilbeinhöhle und Siebbeinzellen). Die Nasennebenhöhlen sorgen durch Ihre Anatomie für Stabilität, insbesondere bei Verletzungen haben Sie auch eine Pufferwirkung für das Gehirn und sorgen für ein leichtes Geweicht des Schädelknochens.

Massiver Knochen statt der Hohlräume der Nasennebenhöhlen wäre deutlich schwerer. Die Oberfläche der Nasennebenhöhlen ist mit Schleimhaut ausgekleidet, die feine Flimmerhaare trägt. Diese Flimmerhaare transportieren den in den Nebenhöhlen produzierten Schleim aus den Nebenhöhlen in die Nase und den Nasenrachenraum. Sind die natürlichen Ausgänge verstopft, staut sich der Schleim und  bietet optimalen Nährboden für Bakterien und andere Erreger, es kommt zu einer Entzündung der Schleimhaut.

Heilt eine akute Nasennebenhöhlenentzündung nicht aus oder kommt es mehrmals im Jahr zu einer akuten Nebenhöhlenentzündung, kann sich eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entwickeln.

Symptome für eine Nasennebenhöhlenentzündung

Ähnlich den Beschwerden einer akuten Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) verursacht die chronische Sinusitis:

  •     Kopfschmerzen
  •     Druckgefühl im Gesicht
  •     schleimiges, bzw. eitriges Nasensekret
  •     einseitig behinderte Nasenatmung
  •     Riechstörungen

Ursachen

Chronische und akute Entzündungen der Nasennebenhöhlen werden oftmals durch Verengungen in den Abflußwegen, eine schiefe Nasenscheidewand (Septumdeviation), vergrößerte Nasenmuscheln (Muschelhyperplasie) verursacht. Die Nebenhöhlen werden nicht ausreichend belüftet, Sekret kann nicht abfließen. Besteht eine Entzündung länger als 2 Monate , spricht man von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Folgende Faktoren können das Auftreten einer chronischen Nebenhöhlenentzündung begünstigen:

  •     Allergien
  •     Nasenpolypen
  •     Septumdeviation (Nasenscheidewandverkrümmung)
  •     Störungen der Selbstreinigungsfunktion der Nase
  •     Störung des Immunsystems
  •     allergische Entzündungen der Nasenschleimhaut

Diagnostik

Die  Computertomographie (CT) der Nasennebenhöhlen ist Diagnostik der Wahl. Aufgrund der Ergebnisse der Untersuchung kann  beurteilt werden, ob eine chirurgische Maßnahme erfolgversprechend ist.

Wann zum Arzt?

Leiden Sie häufig an Nasennebenhöhlenentzündungen besteht der Verdacht, dass  bei Ihnen ein oder mehrere der die Entzündung begünstigenden Faktoren vorliegen. Eine HNO-ärztliche Untersuchung kann Gewissheit über die vorhandene Problematik geben. Je nach Problematik sind in der Regel konservative Maßnahmen erfolgsversprechend. Falls eine Nasennebenhöhlen OP notwendig sein sollte wenden wir die minimal invasive funktionell endoskopische Nebenhöhlenchirurgie an, die in vielen Fällen auch ambulant in unserer Praxis in Hamburg durchgeführt werden kann.

Ihr Weg zu einer Nasennebenhöhlen OP in Hamburg

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