Schlaganfall

Schlaganfall

Der Schlaganfall gehört in den westlichen Ländern zu den häufigsten Todesursachen und gehört zu den Hauptgründen einer frühzeitigen Pflegebedürftigkeit.

Bei einem Schlaganfall kann in etwa 60%  der Fälle parallel ein Schlafapnoesyndrom diagnostiziert werden.

Die für das Schlafapnoesyndrom charakteristischen Atemaussetzer führen regelmässig zu einem Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut. Die Sauerstoffversorgung des Gehirns ist beim Schlafapnoe-Patienten wiederkehrend reduziert, das Auftreten eines Schlaganfalls begünstigt.

Sowohl als prophylaktische Untersuchung zur Risikofrüherkennung, als auch zur Optimierung der Therapie bei Zustand nach einem Schlaganfall ist eine Untersuchung auf das Vorliegen eines Schlafapnoesyndroms (Polygraphie..) unerlässlich.

 

Studienergebnisse:

„Schlafapnoe ist hochgradig assoziiert mit hohem Blutdruck unabhängig von allen anderen Risikofaktoren“
British Medical Journal 2000;320:470-82
Obstructive sleep syndrome as a risk factor for hypertension: population study.
Lavie P, Herer P, Hoffstein V.

„Schlafbezogene Atmungsstörungen (Schlafapnoe) sind ein prognostisch unabhängiger Faktor in Hinsicht auf Mortalität nach dem ersten Schlaganfall.“
European Respiratory Journal 2004;24:267-272
Sleep-related breathing disorders: impact on mortality of cerebrovascular disease.
Parra O, Arboix A, Montserrat JM, Quinto L, Bechich S, Garcia-Eroles L.

„Patienten mit Schlaganfall haben in hohem Prozentsatz ein Schlafapnoesyndrom (77% bei Männern, 64% bei Frauen); 4 Jahre nach dem Schlaganfall waren 21 % gestorben – alle hatten eine Schlafapnoe!“
Stroke 1996;27:401-407
Investigating the Relationship Between Stroke and Obstructive Sleep Apnea.
Dyken ME, Somers VK, Yamada T.

„Schlafatmungsstörungen sind häufig bei akutem Schlaganfall (Untersuchungen ca. 10 Tage nach dem Ereignis) – in 67% der Patienten, unabhängig von der Lokalisation der Läsion im Gehirn“
Stroke 1997;28:1765-1772
Sleep-Disordered Breathing in Patients with Acute Supra- and Infratentorial Stroke – a Prospective Study of 39 Patients.
Bassetti C, Aldrich MS, Quint D.

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