Allergie

Allergie

Definition Allergie
Eine Allergie ist eine „verstärkte, spezifische Abwehrreaktion gegenüber an sich harmlosen Substanzen im Sinne einer krankmachenden Überempfindlichkeit“. Allergische Erkrankungen entstehen auf Grundlage einer bestimmten genetischen Prädisposition und verschiedenen Umweltfaktoren.

Symptome einer Allergie
Allergische Beschwerden machen sich am häuifigsten an der Haut und den Schleimhäuten bemerkbar, oftmals begleitet von Allgemeinbeschwerden wie Abgeschlagenheit, Lustlosigkeit und Erschöpfung .

Eine Rötung, Schuppung, Quaddelbildung und Juckreiz (Urtikaria) an der Haut sind charakteristische Symptome einer Allergie. Die Reaktion an den Nasenschleimhäuten führt zu einer wässrigen Sekretion, einer verstopften Nase, Niesen und Juckreiz.

An den Augen kann eine Rötung, Tränen sowie ein Juckreiz auftreten. Nicht selten ist das Gewebe der Augenlider geschwollen.

Hals und Rachen können kratzig sein, ein vermehrter Schleimfluss und entzündliche Vorgänge begünstigen eine begleitende Heiserkeit.

Die Lunge kann mit einer gefährlichen Verengung der Bronchien und einer Luftnot reagieren.

Blähungen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen sind charakteristische Manifestationen einer Allergie am Magen-Darm-Trakt.

Eine anaphylaktische Reaktion, die Maximalvariante der Allergie kann zu einem Herz-Kreislauf-Versagen führen.

Allergien bei Kindern

Eine Allergie ist vererbbar, allerdings auch gehäuft zu beobachten bei Kindern gesunder Eltern. Über 25% aller Kinder leiden an einer Allergie. Der Erstkontakt mit Allergenen läuft bei Säuglingen über den Darm und über die Haut. Häufige Allergene bei Kleinkindern sind Kuhmilch, Hühnerei, Erdnuss, Obst und Fisch. Sind in einer Familie Allergene gehäuft vorhanden, sollten die Kinder  in den ersten 6 Monaten keine Kuhmilch oder Fruchtsäfte sowie keine Beikost erhalten.

Als  Schutz vor Allergien wird das Stillen über 4 – 6 Monate empfohlen.

Wir beraten Sie gerne zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten einer Allergie in unserer Praxis in Hamburg.