Tumoren

Tumoren

Das Larynxkarzinom (Kehlkopfkrebs) ist eine bösartige Tumorerkrankung des Kehlkopfs (Larynx). Der Kehlkopf trennt Luft- und Speisewege und generiert die Stimmbildung. Kehlkopfkrebs ist der häufigste bösartige  Tumor im Hals- Nasen-Ohrenbereich und betrifft häufiger Männer.

Tumoren können an allen Schleimhäuten im HNO-Bereich auftreten. Besonders häufig ist der Mund-, Zungen- und Rachenbereich betroffen. Auch die Nase, die Nasennebenhöhlen und die Speicheldrüsen zeigen Tumoren, die in gründlichen Untersuchungen frühzeitig erkannt werden können.

Ursachen

Krebszellen entstehen bei allen Menschen ständig, doch üblicherweise sterben sie von selbst ab oder werden vom Abwehrsystem vernichtet. Einige Krebszellen schaffen es zu überleben und sich zu vermehren. Mehrere Faktoren wirken hier in einem komplexen System zusammen.

Die Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von bösartigen Tumoren der Schleimhäute im HNO-Bereich sind das Rauchen und der Alkoholkonsum. Mehr als 90% der Patienten, die an dieser Krebsart erkranken, sind Raucher und oder konsumieren regelmäßig Alkohol. Weiterhin bekannte Risikofaktoren sind eine schlechte Mundhygiene und Oralverkehr.

Symptome

Eine länger andauernde Heiserkeit, ein Fremdkörpergefühl im Hals, Schluckbeschwerden, Schmerzen und ein häufiger Räusperzwang sind unspezifische Symptome, können aber auf eine Tumorerkrankung hinweisen. In jedem Fall sollte ein HNO Arzt konsultiert werden. Weitere unspezifische Symptome sind:

Abgeschlagenheit, Schwäche, Müdigkeit, rasche Gewichtsabnahme

Wann zum Arzt?

Bei allen Krebserkrankungen gilt es zu beherzigen: Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser ist die Prognose. Daher ist das frühzeitige Aufsuchen eines HNO Arztes sehr wichtig.